Designer-Weblog

Das Weblog bringt in regelmäßiger Unregelmäßigkeit kleine Fundstücke, Linktipps und Hinweise auf Arbeiten und Projekte von Persiel Design.

23. September 2009 The soundtrack of my life - Massive Attack

Trip-Hop, aber welchen …

Auf der Suche nach dem heutigen Musiktipp fiel es mir sehr schwer mich zu beschränken. Die Gruppe war schnell gefunden, das Album oder womöglich der beste Titel fast unmöglich festzulegen. Aber es wäre kein Tipp, wenn ich nicht eine Vorauswahl treffen würde. Also traue ich mich nur ein Album zu empfehlen:

Protection von Massive Attack

Protection von Massive Attack - Coverart Wenn CDs abnutzen könnten, dann hätte ich diese Scheibe bestimmt drei bis fünfmal gekauft. Über Monate verließ Protection nicht meinen CD-Player. Das war ziemlich genau nach dem Erscheinen 1994. Der Titel „Unfinished Sympathy“ war wahrscheinlich der Wegbereiter zu meiner Massive Attack Liebe. Eine unglaublich lange und selbstgemixte Version lief damals (Anfang der 90er) im Farmer’s Inn in Uetze, wo ich des Öfteren anzutreffen war, … bis es hell wurde.

Protection hat etwas Düsteres, treibende, satte, unglaublich tiefe Töne und Beats, die erst auf einer echten Anlage oder guten Kopfhörern vollkommen in Gang kommen. Die kleinen, weissen Stöpsel von iPod und Co. scheinen eine ganz andere Musik zu spielen. Die Songs sind so vielfältig und spannend, dass ich immer wieder auf Reisen mit ihnen gehen kann: „Heat Miser“ auf Dauerwiederholung schalten und hinlegen. Ich bin jedes mal hin- und hergerissen zwischen dem fast schon hypnotisierenden Atmungsgeräuschen im Hintergrund und dem satten Klang, der schnell und treibend ist, dank des Klaviers aber halbwegs leicht daherkommt. Über Stunden kann ich das bei der Arbeit hören und wahrscheinlich alle Anrufe des Tages verpassen. So macht Musik Spaß, gut im Hintergrund hörbar und auch zum Tanzen und aktiv Hinhören perfekt. Viel Spaß beim Reinhören, Kennenlernen oder Wiederentdecken.

Massive Attack: Protection als DRM-freies MP3-Album bei amazon.de

Musik-Mittwoch: The soundtrack of my life bei Spotify

Musik-Mittwoch: The soundtrack of my life ist auch bei spotify als Playlist zu finden. Mit jeder Ausgabe kommen die neuen Tipps zur Playlist hinzu. In spotify die Playlist abonnieren und kein Titel bleibt mehr ungehört.

Ich freue mich auf Kommentare und Feedback. Was ist Euer liebster Song auf diesem Album?

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22. September 2009 Twitter-T-Shirts in Tinas Boutique

Twitter T-Shirt Motiv von Jan Persiel Tina Kulow hat Ihren kleinen T-Shirt Shop eröffnet und startet mit einem kleinen Twittermotiv („don’t tweet and drink“) in verschiedenen Farben. Wer kein Shirt kaufen will, dem seien vielleicht die Buttons im Fünferpack empfohlen. Das Motiv habe ich für den Relaunch der Website vor einigen Wochen entworfen.

Auf zum Shop!

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21. September 2009 EntdeckungenOnline-Backup für jedermann

Ich persönlich bin ein Backup-Junkie. Seitdem ich meinen ersten CD-Brenner 1996 gekauft habe ist Backup ein fester Bestandteil meines Set-Ups. Heute nutze ich diverse Festplatten verschiedener Fabrikate, Online-Offsite-Backup-Dienste, Brenne DVDs etc. Das kann man nicht von jedem Computernutzer erwarten.

Dropbox to the rescue

Was nicht so viele kennen ist, als Ergänzung zu anderen Backups, oder zumindest als erster Schritt Richtung Datensicherheit, ist Dropbox. Dropbox ist ein einfacher Dienst, der nach der Installation alle Dateien, die sich im angelegten Dropbox-Ordner befinden automatisch ins Internet hochlädt. Keine Angst, die Sachen sind nicht für jedermann zugänglich. So hat man min. 2GB, das sind immerhin knapp drei CD-Rs, Online-Speicherplatz. Das Tolle ist: Wenn man mal aus Versehen etwas löscht ist immer noch die vorherige Kopie online gespeichert. Es wird also versioniert gespeichert. Sehr praktisch wenn man mal nicht so aufmerksam war und die falsche Powerpointdatei gelöscht hat.

Teilen, zusammenarbeiten, Zeit und Nerven sparen

Ebenfalls sehr smart ist die Möglichkeit bestimmte Ordner mit anderen zu teilen. Angenommen man arbeitet mit einem Freund zusammen am nächsten Vereinsflyer, so kann man einen gemeinsamen Ordner erstellen. Beide Benutzer müssen dazu natürlich kostenlos bei Dropbox angemeldet sein. Speichert Person A nun ein Dokument in den Ordner, so taucht dieser automatisch im geteilten Ordner bei Person B auf. Ist Person A fertig mit der Arbeit, so kann Person B daran arbeiten und vielleicht auch ein paar Bilder in den Ordner legen. Diese werden dann auch wieder zu Person A gespiegelt, usw.

250MB Extraplatz und kostenlose Anmeldung

Wer sich über diesen Link zu Dropbox anmeldet, erhält noch weitere 250 MB Speicherplatz hinzu. Wer einmal mit Dropbox angefangen hat wird es nicht mehr missen wollen. Wer viel mehr Platz benötigt kann auch auf einen Bezahlaccount erweitern. Und: Ist man mal nicht am eigenen Rechner, so kann man sich seine Daten über die Dropbox-Website einloggen und Dateien ansehen und herunterladen.

Viel Spaß mit diesem kleinen Tipp!

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18. September 2009 EntdeckungenLabeldesign - Bananenaufkleber Teil 1

Bananenlabels - Sammlung 1 von Jan Persiel
Meistens sieht man sie, nimmt sie aber nur bedingt wahr. Schade ist das, denn viele sind in Ihrer Art sehr schön, kleine Kunstwerke fast. Die Rede ist von Bananenaufklebern. Seit einiger Zeit habe ich die Aufkleber nun gesammelt, und mit Hilfe meiner Kollegen hier im Büro sind es sogar noch schneller ein paar mehr geworden. Vielen Dank! Eine kleine Übersicht, Inspirationsquelle, Setzkastenidee, man kann es nennen wie man will.

Hilfe benötigt!

Gerne möchte ich noch viele mehr in der Rubrik Fundstücke zeigen. Dazu brauche ich Eure Hilfe, liebe Leser. Mailt mir gerne Aufkleber, Scanns oder Digifotos zu. Bananen, Äpfel, Orangen, egal welche Früchte. Schreibt kurz dazu worauf die geklebt haben und woher Ihr die sendet. Gerne auch Eure Website, damit ich mich mit einem Link zu Euch bedanken kann. Ich freue mich auf Einsendungen von Euch an studio@persiel.com.

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16. September 2009 The soundtrack of my life - Conjure One

Elektrovergangenheit

Meine musikalische Vorliebenvergangenheit hat einen extrem elektronischen Anteil. Schwierig war es Ende der 80er, Anfang der 90er als Schüler mit kleinem Taschengeld und ohne Internet an die Musik zu kommen, die man gerne mochte. Der Grund war einfach: Ich kannte keine Läden, die die Musik verkauften. Aber zum Glück gab es ja damals auf radio ffn die Sendung Grenzwellen. Dort wurde mein Musikbedarf gedeckt. Ausgefallen, manchmal düster, meist elektronisch-synthetisch, nie Mainstream. Immer bei meinen Favoritendabei war damals Front Line Assembly.

Center of the sun und Conjure One Debutalbum

Conjure One CoverRhys Fulber ist wohl für seine Arbeit mit Front Line Assembly und Delerium am besten bekannt. Nach fast 20 Jahren in anderen Projekten, so meine Information, ist er dann alleine mit Conjure One in meine Musik-Sammlung getreten. Die erste Single, die ich von Ihm hörte war „Center Of the Sun“ und war auf einen Schlag einer dieser Songs, die man nie mehr aus seiner Top 50 verbannen wird, lebenslang. Sofort zog das Album „Conjure One“ in meine Sammlung ein und ist bis heute ein Dauerspieler. Perfekt zum Arbeiten treiben die satten Synthethik-Arrangements dahin. Gesangseinlagen u.a. von Sinéad O’Conor in einem leicht orientalisch anmutenden Gesamtklang sind ruhig und keyboardlastig. Genau mein Ding, um mal in eine Logoentwicklung abzutauchen oder ein wenig mit HTML dahinzumeditieren. Unbedingt reinhören!

Conjure One: Conjure One als DRM-freies MP3 bei amazon.de

Musik-Mittwoch: The soundtrack of my life bei Spotify

Musik-Mittwoch: The soundtrack of my life ist auch bei spotify als Playlist zu finden. Mit jeder Ausgabe kommen die neuen Tipps zur Playlist hinzu. In spotify die Playlist abonnieren und kein Titel bleibt mehr ungehört.

Ich freue mich auf Kommentare und Feedback. Hat Euch das Album gefallen?

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9. September 2009 Musik-Mittwoch: The soundtrack of my life - Ausgabe 1

Im Weblog möchte ich mich über das auslassen, womit ich viel Zeit verbringe. Was liegt da näher als auch Musik mit ins Spiel zu bringen. Ich liebe Musik, kann mich selten zu etwas mehr hinreissen lassen und bis auf Klingeltöne höre ich mir auch (fast) alles an. Wobei, wenn so ein Klingelton gut gemacht ist …

Musik wird einem empfohlen. Von Freunden, von der Familie, in der Schule oder Uni, überall. Ich möchte meine liebsten Stücke und Alben empfehlen und freute mich genauso über Empfehlungen. Auch freue ich mich über Feedback und Kommentare von Euch zu den Tipps. Auf geht es zum ersten Post in dieser Rubrik:

Geständnis: Ich bin kein Konzertgänger! …

… nie gewesen, nie geworden. Woran das liegt weiss ich nicht genau. Vielleicht daran, dass mein erstes Konzert an sich zwar cool war, 1988 in Hannover, Depeche Mode. Aktuelles Album damals war „Music for the Masses“, aber weniger cool war mit Erziehungsberechtigten Hand-in-Hand durch die Massen zu gehen, nicht zu nah an die Bühne bitte, frühzeitig aus der Halle, damit man nicht in den Stau kommt, … you get the idea. Jahre später ein ebenso verunglückter Tom Petty Konzertbesuch in Hamburg. Details erspare ich mir und den geneigten Lesern.

Einen Versuch gab ich mir dann doch noch vor einigen Jahren: Faithless. Im Kaiserkeller glaube ich. Danach ging ich nicht wieder zu Konzerten, weil ich Angst hatte, dass es nur schlechter werden kann, denn in meinem Empfinden hätte kein Konzert auf diesem Planeten in den nächsten 20000 Jahren besser werden können. Alleine die Tatsache, dass Maxi Jazz noch am Ende mit „uns“ an der Bar stand und allen(!), die bis dahin noch nicht gegangen waren, persönlich an der Tür einen guten Heimweg wünschte war unglaublich. Das Konzert selber noch viel unglaublicher.

Aus diesem Grund möchte ich als ersten Musik-Mittwoch-Tipp zwei Faithless-Alben empfehlen. Beide sind nicht neu, aber genau das Richtige wenn der Kopfhörer mal wieder richtig durchgeblasen werden soll:

Faithless: Live at Alexandra Palace

Faithless: Live at Alexandra Palace - Cover 18 Titel mit den üblichen akustischen Einlagen aus den Konzerten. Wer nur die Studio-Alben und üblichen Dance-Hämmer gehört hat mag ein wenig überrascht sein. Nichts fürs Nebenbeihören, ein voller Raumklang oder guter Kopfhörer bringt erst den echten Sound mit.

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Faithless: To all new arrivals

Faithless: To all new arrivals - Cover Das letzte Studioalbum vor dem Best-Of-Album „Insomnia - The Best Of Faithless“ aus diesem Jahr, ist „To all new arrivals“ aus dem Jahr 2006. Ein Album, welches ich noch dem dritten mal hören in meine Soundtrack of my life Playlist aufgenommen habe. Großartige Texte, viel Abwechslung, Augenzwinkern-Elemente. Ein rundes Album, vielleicht sogar zeitlos. Ein wenig Geduld dennoch, beim ersten Hören ist es vielleicht noch nicht ganz da angekommen wo es hin will, ins ewige Musikgedächtnis wink

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Musik-Mittwoch: The soundtrack of my life bei Spotify

Musik-Mittwoch: The soundtrack of my life ist auch bei spotify als Playlist zu finden. Mit jeder Ausgabe kommen die neuen Tipps zur Playlist hinzu. In spotify die Playlist abonnieren und kein Titel bleibt mehr ungehört.

Ich freue mich auf Kommentare und Feedback!

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8. September 2009 Mehr Ballspiele!

Dammaschwiese Celle, Mehr Ballspiele
Manchmal nimmt man im Augenwinkel Dinge war, realisiert sie aber nicht sofort. So geschehen mit diesem Schild. Nach einigen Sekunden musste ich zurückgehen und mich überzeugen nicht einer Sinnestäuschung erlegen zu sein: Da stand nicht etwa „Rasen betreten verboten“, „Kinder leise halten“ oder ähnliche bekannte Varianten, nein, „Mehr Ballspiele!“. Ich musste mich überzeugen nicht einem gefälschten Schild auf den Leim gegangen zu sein … Respekt Celle!

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4. September 2009 Neues Wordpress Theme für domainFACTORY

Das domainFACTORY Blog unter http://blog.df.eu ist seit heute in einem neuen Design zu lesen. Das Theme kommt von Persiel Design und ist dank guter Zusammenarbeit schnell und effizient entstanden. Vielen Dank auch an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit! Wer sein Wordpress oder andere Websites hosten muss, der sollte auf jeden Fall auch die Angebote von domainFACTORY ansehen!

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Über dieses Weblog

Jan Persiel, Art Director und DesignerDesigner, Art Director und Dozent Jan Persiel schreibt hier im Persiel Design Weblog. Anregungen und Anmerkungen sind jederzeit willkommen. Kommentare sind für 30 Tage geöffnet und werden moderiert.

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