Designer-Weblog
Das Weblog bringt in regelmäßiger Unregelmäßigkeit kleine Fundstücke, Linktipps und Hinweise auf Arbeiten und Projekte von Persiel Design.
21. September 2009
Online-Backup für jedermann
Ich persönlich bin ein Backup-Junkie. Seitdem ich meinen ersten CD-Brenner 1996 gekauft habe ist Backup ein fester Bestandteil meines Set-Ups. Heute nutze ich diverse Festplatten verschiedener Fabrikate, Online-Offsite-Backup-Dienste, Brenne DVDs etc. Das kann man nicht von jedem Computernutzer erwarten.
Dropbox to the rescue
Was nicht so viele kennen ist, als Ergänzung zu anderen Backups, oder zumindest als erster Schritt Richtung Datensicherheit, ist Dropbox. Dropbox ist ein einfacher Dienst, der nach der Installation alle Dateien, die sich im angelegten Dropbox-Ordner befinden automatisch ins Internet hochlädt. Keine Angst, die Sachen sind nicht für jedermann zugänglich. So hat man min. 2GB, das sind immerhin knapp drei CD-Rs, Online-Speicherplatz. Das Tolle ist: Wenn man mal aus Versehen etwas löscht ist immer noch die vorherige Kopie online gespeichert. Es wird also versioniert gespeichert. Sehr praktisch wenn man mal nicht so aufmerksam war und die falsche Powerpointdatei gelöscht hat.
Teilen, zusammenarbeiten, Zeit und Nerven sparen
Ebenfalls sehr smart ist die Möglichkeit bestimmte Ordner mit anderen zu teilen. Angenommen man arbeitet mit einem Freund zusammen am nächsten Vereinsflyer, so kann man einen gemeinsamen Ordner erstellen. Beide Benutzer müssen dazu natürlich kostenlos bei Dropbox angemeldet sein. Speichert Person A nun ein Dokument in den Ordner, so taucht dieser automatisch im geteilten Ordner bei Person B auf. Ist Person A fertig mit der Arbeit, so kann Person B daran arbeiten und vielleicht auch ein paar Bilder in den Ordner legen. Diese werden dann auch wieder zu Person A gespiegelt, usw.
250MB Extraplatz und kostenlose Anmeldung
Wer sich über diesen Link zu Dropbox anmeldet, erhält noch weitere 250 MB Speicherplatz hinzu. Wer einmal mit Dropbox angefangen hat wird es nicht mehr missen wollen. Wer viel mehr Platz benötigt kann auch auf einen Bezahlaccount erweitern. Und: Ist man mal nicht am eigenen Rechner, so kann man sich seine Daten über die Dropbox-Website einloggen und Dateien ansehen und herunterladen.
Viel Spaß mit diesem kleinen Tipp!
18. September 2009
Labeldesign - Bananenaufkleber Teil 1
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Meistens sieht man sie, nimmt sie aber nur bedingt wahr. Schade ist das, denn viele sind in Ihrer Art sehr schön, kleine Kunstwerke fast. Die Rede ist von Bananenaufklebern. Seit einiger Zeit habe ich die Aufkleber nun gesammelt, und mit Hilfe meiner Kollegen hier im Büro sind es sogar noch schneller ein paar mehr geworden. Vielen Dank! Eine kleine Übersicht, Inspirationsquelle, Setzkastenidee, man kann es nennen wie man will.
Hilfe benötigt!
Gerne möchte ich noch viele mehr in der Rubrik Fundstücke zeigen. Dazu brauche ich Eure Hilfe, liebe Leser. Mailt mir gerne Aufkleber, Scanns oder Digifotos zu. Bananen, Äpfel, Orangen, egal welche Früchte. Schreibt kurz dazu worauf die geklebt haben und woher Ihr die sendet. Gerne auch Eure Website, damit ich mich mit einem Link zu Euch bedanken kann. Ich freue mich auf Einsendungen von Euch an studio@persiel.com.
16. September 2009 The soundtrack of my life - Conjure One
Elektrovergangenheit
Meine musikalische Vorliebenvergangenheit hat einen extrem elektronischen Anteil. Schwierig war es Ende der 80er, Anfang der 90er als Schüler mit kleinem Taschengeld und ohne Internet an die Musik zu kommen, die man gerne mochte. Der Grund war einfach: Ich kannte keine Läden, die die Musik verkauften. Aber zum Glück gab es ja damals auf radio ffn die Sendung Grenzwellen. Dort wurde mein Musikbedarf gedeckt. Ausgefallen, manchmal düster, meist elektronisch-synthetisch, nie Mainstream. Immer bei meinen Favoritendabei war damals Front Line Assembly.
Center of the sun und Conjure One Debutalbum
Rhys Fulber ist wohl für seine Arbeit mit Front Line Assembly und Delerium am besten bekannt. Nach fast 20 Jahren in anderen Projekten, so meine Information, ist er dann alleine mit Conjure One in meine Musik-Sammlung getreten. Die erste Single, die ich von Ihm hörte war „Center Of the Sun“ und war auf einen Schlag einer dieser Songs, die man nie mehr aus seiner Top 50 verbannen wird, lebenslang. Sofort zog das Album „Conjure One“ in meine Sammlung ein und ist bis heute ein Dauerspieler. Perfekt zum Arbeiten treiben die satten Synthethik-Arrangements dahin. Gesangseinlagen u.a. von Sinéad O’Conor in einem leicht orientalisch anmutenden Gesamtklang sind ruhig und keyboardlastig. Genau mein Ding, um mal in eine Logoentwicklung abzutauchen oder ein wenig mit HTML dahinzumeditieren. Unbedingt reinhören!
Conjure One: Conjure One als DRM-freies MP3 bei amazon.de
Musik-Mittwoch: The soundtrack of my life bei Spotify
Musik-Mittwoch: The soundtrack of my life ist auch bei spotify als Playlist zu finden. Mit jeder Ausgabe kommen die neuen Tipps zur Playlist hinzu. In spotify die Playlist abonnieren und kein Titel bleibt mehr ungehört.
Ich freue mich auf Kommentare und Feedback. Hat Euch das Album gefallen?
9. September 2009 Musik-Mittwoch: The soundtrack of my life - Ausgabe 1
Im Weblog möchte ich mich über das auslassen, womit ich viel Zeit verbringe. Was liegt da näher als auch Musik mit ins Spiel zu bringen. Ich liebe Musik, kann mich selten zu etwas mehr hinreissen lassen und bis auf Klingeltöne höre ich mir auch (fast) alles an. Wobei, wenn so ein Klingelton gut gemacht ist …
Musik wird einem empfohlen. Von Freunden, von der Familie, in der Schule oder Uni, überall. Ich möchte meine liebsten Stücke und Alben empfehlen und freute mich genauso über Empfehlungen. Auch freue ich mich über Feedback und Kommentare von Euch zu den Tipps. Auf geht es zum ersten Post in dieser Rubrik:
Geständnis: Ich bin kein Konzertgänger! …
… nie gewesen, nie geworden. Woran das liegt weiss ich nicht genau. Vielleicht daran, dass mein erstes Konzert an sich zwar cool war, 1988 in Hannover, Depeche Mode. Aktuelles Album damals war „Music for the Masses“, aber weniger cool war mit Erziehungsberechtigten Hand-in-Hand durch die Massen zu gehen, nicht zu nah an die Bühne bitte, frühzeitig aus der Halle, damit man nicht in den Stau kommt, … you get the idea. Jahre später ein ebenso verunglückter Tom Petty Konzertbesuch in Hamburg. Details erspare ich mir und den geneigten Lesern.
Einen Versuch gab ich mir dann doch noch vor einigen Jahren: Faithless. Im Kaiserkeller glaube ich. Danach ging ich nicht wieder zu Konzerten, weil ich Angst hatte, dass es nur schlechter werden kann, denn in meinem Empfinden hätte kein Konzert auf diesem Planeten in den nächsten 20000 Jahren besser werden können. Alleine die Tatsache, dass Maxi Jazz noch am Ende mit „uns“ an der Bar stand und allen(!), die bis dahin noch nicht gegangen waren, persönlich an der Tür einen guten Heimweg wünschte war unglaublich. Das Konzert selber noch viel unglaublicher.
Aus diesem Grund möchte ich als ersten Musik-Mittwoch-Tipp zwei Faithless-Alben empfehlen. Beide sind nicht neu, aber genau das Richtige wenn der Kopfhörer mal wieder richtig durchgeblasen werden soll:
Faithless: Live at Alexandra Palace
18 Titel mit den üblichen akustischen Einlagen aus den Konzerten. Wer nur die Studio-Alben und üblichen Dance-Hämmer gehört hat mag ein wenig überrascht sein. Nichts fürs Nebenbeihören, ein voller Raumklang oder guter Kopfhörer bringt erst den echten Sound mit.
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Faithless: To all new arrivals
Das letzte Studioalbum vor dem Best-Of-Album „Insomnia - The Best Of Faithless“ aus diesem Jahr, ist „To all new arrivals“ aus dem Jahr 2006. Ein Album, welches ich noch dem dritten mal hören in meine Soundtrack of my life Playlist aufgenommen habe. Großartige Texte, viel Abwechslung, Augenzwinkern-Elemente. Ein rundes Album, vielleicht sogar zeitlos. Ein wenig Geduld dennoch, beim ersten Hören ist es vielleicht noch nicht ganz da angekommen wo es hin will, ins ewige Musikgedächtnis ![]()
Faithless: To all new arrivals als MP3 bei amazon.de
Musik-Mittwoch: The soundtrack of my life bei Spotify
Musik-Mittwoch: The soundtrack of my life ist auch bei spotify als Playlist zu finden. Mit jeder Ausgabe kommen die neuen Tipps zur Playlist hinzu. In spotify die Playlist abonnieren und kein Titel bleibt mehr ungehört.
Ich freue mich auf Kommentare und Feedback!
8. September 2009 Mehr Ballspiele!

Manchmal nimmt man im Augenwinkel Dinge war, realisiert sie aber nicht sofort. So geschehen mit diesem Schild. Nach einigen Sekunden musste ich zurückgehen und mich überzeugen nicht einer Sinnestäuschung erlegen zu sein: Da stand nicht etwa „Rasen betreten verboten“, „Kinder leise halten“ oder ähnliche bekannte Varianten, nein, „Mehr Ballspiele!“. Ich musste mich überzeugen nicht einem gefälschten Schild auf den Leim gegangen zu sein … Respekt Celle!
4. September 2009 Neues Wordpress Theme für domainFACTORY

Das domainFACTORY Blog unter http://blog.df.eu ist seit heute in einem neuen Design zu lesen. Das Theme kommt von Persiel Design und ist dank guter Zusammenarbeit schnell und effizient entstanden. Vielen Dank auch an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit! Wer sein Wordpress oder andere Websites hosten muss, der sollte auf jeden Fall auch die Angebote von domainFACTORY ansehen!
3. September 2009
Links der Woche - Ausgabe 2
Ein bunter Mix aus Typografie, Design und kleinen Tipps für den Wochenendspurt.
Corporate Design
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Das neue Audi Logo wird bei den Kollegen von Designtagebuch.de vorgestellt. Nach der Übersicht über Pepsi- und Coca-Cola-Logos in der letzten Woche nur eine kleine Gegenüberstellung von alt und neu. Bei Designtagebuch gibt es auch noch einen Artikel zum neuen Citroën-Logo.
Webdesign
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Footerdesign hat nichts mit Nagelpflege und -lack zu tun, sondern mit der Gestaltung von Seitenabschlußbereichen, wie es manchmal so schön kompliziert aber unzweideutig heißt. Webdesign ledger hat eine Liste aufwändiger Gestaltungen mit vielen Funktionen und Links. Im Portfolio und unten auf dieser Seite finden sich weitere Beispiele …
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Twitterhintergründe sieht man ja gar nicht mehr so oft, denn viele nutzen Twitter über Programme wie Tweetie, Tweetdeck, Twitterific und so weiter. Instantshift hat einige nette Beispiele zusammengetragen und diese in einem Post veröffentlicht. Viel Spaß beim Inspirationssurfen für den eigenen Hintergrund.
Typografie
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Fontcase hilft die Schriften auf dem eigenen Rechner Mac zu verwalten. Das machen auch andere Programme wie Suitcase, FontExplorerX etc. Aber Fontcase ist in meinen Augen das Tool mit den besten Vorschauoptionen. In keinem der anderen Programme gefällt mir die Voransicht und die Ausgabe in Musterbüchern so gut wie bei Fontcase. Fontcase hilft auf jeden Fall auch die Suche nach Schriftenstilen zu verkürzen, da man mehrere Fonts auf einen Blick sieht. Einen Test ist es wert.
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Museo ist eine Schrift der exljbris Font Foundry. Drei der fünf Schnitte sind kostenlos. Eine frisch, und modern anmutende Serifenschrift mit einem Hauch Verspieltheit. Trotz dieser Verspieltheit ist die Schrift aber in professionellen Projekten einsetzbar: OTF-Format, voller Zeichensatzumfang und die diversen Stärken machen MUSEO zu einer Schrift, die es in das Basisset eines Designers wandern lassen können.
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Polygonfont Viele konstruierte und geometrische Schriften haben für mich die Leichtigkeit eines Schlepperballets oder dem Charme eines Tangotanzroboters. Dieser Font ist allerdings so steif, dass er darin wieder einen rauhen aber interessanten Rhythmus hat.
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Fontsquirrel.com ist die Rettung wenn es darum geht Schriften zur Einbettung im Web, zur Verwendung in kommerziellen Projekten oder bei schmalem Geldbeutel zu finden. Formate von TTF bis OpenType sind dort zu finden. Unter anderem zum Beispiel auch die Museo von oben.
Services
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Posterous.com ist vielleicht die schlichteste, aber auch coolste Bloggingplattform der letzten Monate in meinen Augen. Per Mail wird gebloggt, egal ob Bilder, Videos, Texte. Alles funktioniert. Von Posterous kann man auch gleich weiterverteilen an die anderen Verdächtigen im Social Web: facebook, twitter, … Wer also Videos mit dem iPhone auf Twitter stellen mag, der kann dies zum Beispiel ganz einfach tun: Mail an post@posterous.com senden und fertig. Anmeldung passiert automatisch. Mein Posterous freut sich auch auf Besucher.
Tipps
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Filmtipp: Art und CopyWerbung und Kreative von hinter den Kulissen. Ich bin gespannt wann dieser Film hier zu sehen sein wird. Oder läuft er schon irgendwo?
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Werbespot: World of paper ein schöner kleiner Clip, der komplett in einer Welt aus Notizpapier spielt. Fast schon ein wenig unheimlich.
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Mac: Homeverzeichnis ändern Lange wollte ich genau das haben: Ein eigenes Verzeichnis auf einer externen Festplatte, oder an anderer Stelle als der vorgegebenen. Hier ist nun endlich der Tipp, der mir weitergeholfen hat.
31. August 2009
Unbekannte Koreanische Wurst
Leider beherrsche ich die koreanische Sprache nicht. Aus dem Grund habe ich auch keine Ahnung was sich in dieser schlichten Verpackung verborgen hält. Spannend sieht das ganze ja aus. Die Cartoonfigur ist leider nicht sonderlich aufschlußreich. Was ich aber erahne ist die Tatsache, dass das Ding abgelaufen ist (2009.06 01.)
Mir gefällt diese kleine Wurst auf jeden Fall gut. Der Kontrast zwischen der so simplen Folienverpackung und dem reichhaltigen Etikett ist schön anzusehen, insbesondere wenn man nicht verstehen kann was der Text bedeutet. Ein seltener Moment mal nicht von der Textbedeutung abgelenkt zu werden wenn man Schrift und Gestaltung ansieht. Aus diesem Grund auch ab sofort mehr solche Fundstücke, nur hier im Weblog. Dank an meinen Lufthansa-Fundstück-Importeur Achim.
Über dieses Weblog
Designer, Art Director und Dozent Jan Persiel schreibt hier im Persiel Design Weblog. Anregungen und Anmerkungen sind jederzeit willkommen. Kommentare sind für 30 Tage geöffnet und werden moderiert.
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